Ypsilon ...

 

Keiner kam und sagte Bescheid. Unsere liebe Katze wurde überfahren und einfach nächtens am Straßenrand entsorgt. Der oder die VerursacherIn machten sich von dannen.

 

Wir suchten unser Ypsilon die halbe Nacht ohne Erfolg. Zu dieser Zeit fuhren im Ländlichen kaum Fahrzeuge durch den Ort. Meist morgens ab 02.30 Uhr beginnt die Raserei auf der Hauptstraße. 

 

Am Vormittag übergab ein lieber Nachbar uns unser totes Tier. Gestorben vermutlich im Morgengrauen.

 

Zu Nachruf + Gedenken gehen? Dann bitte HIER klicken.

 

Es ist brutal, gewissenlos und unverschämt, so etwas zu tun. 

 

Tiere sind auch Lebewesen, für viele Menschen sogar Mitglieder der Familien.

 

Es ist leider nicht bekannt, ob der oder die Verursacher unser schwerverletztes Kätzchen auf einem Grünstreifen an der Straßenseite ablegten oder andere Personen, die es erst später verletzt liegen sahen.

 

Jeder unvermeidbare Tiertod lässt sich melden, z.B. der Polizei oder weiterer amtlichen  Stelle. Bei Wildunfällen machen das fast alle Fahrzeugführer selbstredend, rein schon wegen ihrer Versicherungen.

 

Eine Katze - ganz viele sterben täglich auf den Straßen - wird also kaum einem Wild gleichgestellt. Sie zählt weniger - selbst im Fall, dass es sich dabei um ein Rassentier mit Stammbaum handelt, wie bei unserem Ypsilon.

 

Es geht nicht ums Geld, aber darum, dass mit jeder Meldung von solchem - vielleicht? - ungewolltem Tier-Tod dessen Halter und Freunde schnell erfahren, was ihrem Tier passiert ist.

 

Es ist unmenschlich, sich vor Verantwortung zu drücken, in allen Fällen und Bereichen unseres Lebens, auch bei jedem Tiertod!

 

 

 

 

Liebes Ypsilon,

 

Deine Freunde Steffi & Sascha danken Dir für Deine Treue, für alle schnurrigen Zärtlichkeiten, die Du uns verteiltest, für jeden Spaß, den wir zusammen hatten und für Deine große Geduld, die Du oft bewahrtest, ging es bei uns mal hektisch zu. 

 

 

Mau-Mau - Ruhe in Frieden!