Liebe Gäste,


in der Weihnachtszeit ist es drinnen sehr spannend. Ich bin jeden Tag neu überrascht. Meine Freunde verhalten sich manchmal etwas seltsam. Aber das bin ich schon gewöhnt. Sascha macht nun Sachen, sage ich euch, die er sonst im Jahr nicht tut. Jede Nacht raschelt er mit viel Papier, tagsüber steckt er nur in der Küche. Dort riecht es immer klasse! Das sind Düfte, Düfte … Ich gehe gern zu ihm in die Küche. Aber naschen darf ich nicht, nein. Meist setze ich mich auf die eine Sache, die so hoch ist, dass ich alles sehr gut überblicken kann. Das ist ein Gerät, das nur selten dampft. Steffi nimmt es nicht gern. Lieber benutzt sie ein anderes Gerät und was sie mit diesem macht, das trinkt sie dann auch. Also ich nehme am liebsten das Gerät, das bei uns deswegen nun nicht mehr dampft. Da kann ich gut drauf sitzen, weil dort immer ein frisches Tuch aufliegt. Das ist angenehm weich und wahrscheinlich auch hygienisch.

Macht Sascha also in der Küche so Sachen, bei denen ich ihm gern zusehe, sitze ich immer auf diesem Gerät. Ihr wisst sicher, was das für ein Ding ist. Da dürft ihr also selber überlegen.

 

Sascha bäckt viele Sachen, aber die sehen ganz anders aus als sonst. Im Sommer macht er helle Sachen, die sehr gut schmecken. Steffi lässt mich manchmal davon probieren. Vor Weihnachten sehen die Sachen braun aus und sie schmecken auch. Aber die krümeln! Das ärgert vor allem Steffi, die dann oft den großen Besen holt. Manchmal auch dieses andere Ding, das dann so fiese Geräusche von sich gibt, vor denen ich ganz schnell weglaufe. Für mich sind die vielen Krümel gut. Da muss ich bei Steffi nicht so oft betteln, ob ich etwas abkriege. Ich suche mir meine Teile selbst zusammen. Die liegen unten und bin ich schnell, nasche ich sie alle gleich weg. Das merken meine zwei Freunde oft gar nicht. Prima, nicht wahr? Ich bin eben clever!


Jeden Tag stehen Sascha und Steffi in der Küche. Dort sieht es jetzt aus wie auf einem Jahrmarkt: Töpfe, Teller, Schalen mit lauter so Kleinkram drin, der mir auch gut schmeckt (wenn es keiner sieht). Ich stehe auf Schokostreusel und Haferflocken. Deshalb ist auch mein tägliches großes Bedürfnis manchmal nicht so leicht heraus zu befördern. Meine Freunde beobachten mich schon seit Tagen. Deswegen gehe ich am liebsten morgens nach draußen und egal, wie das Wetter ist. Dort kann ich ungestört …

 



Ich hinterlasse allerdings einige Löcher in den Beeten, die in diesem Jahr bei uns in der Lüneburger Heide noch keinen Schnee sehen müssen. Holla-die-Waldfee! Sieht Sascha mich auf den Beeten und Rabatten, ist mir das arg peinlich. Zwar sagt er nie etwas, doch vergesse ich nicht, wie schwer ihm bis zum Herbst die Gartenarbeit fällt …


Übrigens: In einer Waschmaschine ist es auch recht nett. Dort gibt es ganz viel zu staunen. Hier muss irgendwo ein Bild sein. Da seht ihr mich in der Waschmaschine. Schaut euch mal um. Ich glaube nicht, dass Sascha vergisst, etwas von dem zu zeigen, was ich alles mache und kann. 


 

Meine Freundin Steffi ist eine ganz fleißige Hausfrau. Entweder putzt sie am Tage oder sie wäscht die Wäsche. Laufend rumpelt das große Ding. Dann muss ich aufpassen, dass ich nicht gerade im Bauch dieser lauten Höllenmaschine sitze. Wäscht Steffi mal keine Wäsche, dann wäscht sie die Fußböden mit so einem - wie heißt das gleich - „Wischmops“ (??) Den mag ich, der ist echt leise und ganz weich. Angst vor Wasser kenne ich nicht. Das darf zu mir kommen so, wie der Regen draußen, den ich in diesen Tagen ständig mit in die Wohnung bringe. Ich melde mich dann mit meinem schönsten und lautesten "Miau" bei Sascha, der immer sofort ein warmes Handtuch nimmt und mir damit das Fell abtrocknet. Ganzkörperpflege! Darauf bin ich stolz, dass ich es so gut ertragen kann. Ich protestiere gar nicht mehr. Sonst rubbelt dieses Handtuch meinen Rücken noch mehr. Hinterher ist es allerdings immer schön. Dann fühle ich mich wie massiert, strahl* 

 


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